Sauschwänzle-Entdeckungstour

Sauschwänzle-Entdeckungstour

Wandern bergab an einer historischen Bahnlinie

Die Wanderung zwischen den Bahnhöfen Blumberg-Zollhaus und Weizen vereint die ganze Schönheit der Natur rund um die Stadt und die faszinierende Technik der Sauschwänzlebahn. Woher diese ihren Namen hat, wird angesichts der vielfach gewundenen Linienführung der Bahn schnell klar. Mit eindrucksvollen Tunneln und Viadukten überwindet sie den gleichen Höhenunterschied zwischen dem Wutachtal und Blumberg, wie die Entdeckungstour.

Techik und Natur – Weitblicke und Viadukte

Schon am Start bieten sich faszinierende Einblicke: Das Blumberger Eisenbahnmuseum im ehemaligen Güterschuppen führt durch die Entstehungsgeschichte der Bahnlinie. Gleich daneben überspannt ein historisches, restauriertes Reiterstellwerk die Gleise. Bis 1988 tat es noch in Konstanz seinen Dienst. Im Schwarzwaldhaus erfährt man Wissenswertes über den Schwarzwälder Schinken, genauso wie kurze Zeit später am Buchbergtunnel (1). Hier kann man an einer interaktiven Installation auch sein „Geschick im Kurvenfahren“ testen. Großartig ist dann die Aussicht vom „Vier-Bahnen-Blick“ oberhalb des elegant geschwungenen Biesenbachviaduktes (2). Auf mehreren Höhenstufen sieht man hier den Verlauf der Sauschwänzlebahn gleich viermal – ein toller Spot für Fotografen.

Bahnhöfe und Kehrtunnels

Die Bahnhöfe Epfenhofen und Fützen (3) sind die nächsten Ziele an der Sauschwänzle-Entdeckungstour. Zwischen den beiden Stationen wird der Talübergang Epfenhofen, die größte und längste Brücke der Strecke, passiert. Bevor die Entdeckertour aus der lieblichen Landschaft am Randen in die wilde Wutachschlucht (4) eintaucht, liegt unter den Wandererfüßen eines der wichtigsten Bauwerke der Bahnstrecke. Der Stockhalde-Kreiskehrtunnel ist für Mittelgebirgsbahnen in Europa einmalig. Nur durch den spiralförmigen Verlauf konnte die geringe Steigung der reinen Adhäsionsbahnlinie eingehalten werden – ohne auf Zahnradantrieb zurückgreifen zu müssen. Vorbei am Haltepunkt Lausheim-Blumegg, ursprünglich eine große Holzverladestation, geht es entlang der Wutach zur Endstation am Bahnhof Weizen. Unter dem rund 175 Jahre alten ehemaligen Bahnsteigdach des Freiburger Bahnhofs wartet schon die Sauschwänzlebahn für die anschließende Bergfahrt.

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