Aragoneser Pyrenäen – Urbión – Picos de Europa – Sierra de Gredos
Das Urlaubsland Spanien entpuppt sich beim genauen Hinsehen als exzellentes Wanderland mit landschaftlicher und kultureller Vielfalt vom allerfeinsten: Gletscherberge über blauen Bergseen, endlose Tannenwälder bis zum Horizont, windumtoste Felskathedralen und die Sierras, deren Landschaft so ganz anders ist als gewohnt.
Der höchste Berg diesseits wie jenseits des spanisch-französischen Grenzkamms ist zwar der Pico de Aneto über dem benachbarten Valle de Benasque, die unbestritten mächtigste Gestalt der Pyrenäenberge ist aber das Massiv
des Monte Perdido. Wuchtig und unnahbar stehen die drei Gipfel Cilindro de Marboré (3.328m), Monte Perdido (3.355m) und Pico de Añisclo (3.254m) über dem südlichen Pyrenäenvorland und glänzen von weitem gesehen wie eine Diamantkrone über den grünen Hügeln und grauen Felswänden. So unnahbar wie es auf den ersten Blick scheint ist zumindest der Hauptgipfel der Tres Sorores, der „Drei Schwestern“, gar nicht. Aus dem großartigen Cañón Arazas steigt man in einem langen Tag vom Parkplatz am Beginn des Nationalparks durch die gesamte Riesenschlucht hinauf zur oft überfüllten Refugio Góriz, um anderentags die noch fehlenden 1.200 Höhenmeter zurück zu legen. Nach heißen Sommern braucht man dazu mitunter nicht einmal Pickel und Steigeisen.
Inhalt:
Valle del Pineta – Tal der Tannen, Tal der Wasserfälle, Tal der Superlative
Sobrarbe, Valle del Cinca – Viel mehr als nur Pyrenäenvorland
Sistema Ibérico – Grüne Flecken in kastilischen Steppen (Burgen am Duero, Cañon del Río Lobos, Sierra de Urbión)
Picos de Europa – Windumtoste „Leuchttürme“ über dem Atlantik
Sierra de Gredos – Wanderungen auf dem Rückgrat Spaniens
