Skinsix Kalender 2010

Gut eineinhalb Jahre Arbeit – oder besser Spass und Freude – liegen zurück. Jetzt ist der Skinsix Kalender 2010 endlich im Kasten, das Layout ist verabschiedet und ab damit auf die Druckmaschinen. Vielen lieben Dank an Nicole, Shanty, Natascha, Noemi, Svenja, Elena, Krystal, Kaitii, Vanessa, Katharina, Nadine, Stefanie und Léonie. Ihr wart klasse!

Kraftquelle Zillertaler Bergsommer

Weitab von Städten und Straßen, die vor Hitze flimmern, in der Sonne liegen. Gedankenverloren auf einem Grashalm kauen und in die Berge blicken. Wunderbare Momente. Zum Runterkommen und Auftanken. Jeder kühle Luftzug lässt spürbar den eigenen Energiepegel ansteigen. Alpines Höhenklima zeichnet sich durch eine besondere Reinheit der Luft aus. Ab einer Seehöhe von 1500 m bewegt man sich im allergiefreien Bereich, was nicht nur Heuschnupfengeplagten hilft – es begünstigt ganz allgemein das Wohlbefinden und ermöglicht tiefes, freies Durchatmen. Je höher man kommt, desto sauberer wird die Luft. Panoramen weiten sich, und Gipfelerfolge sorgen für Euphorie. …

Weiter geht’s (mit herrlichen Bildern von Bernd Ritschel) in der neuen Ausgabe von NATURE FITNESS.

Wandern am Bodensee und Bodensee-Radweg

botour_rafu_wafu.jpgAnfang April erscheinen bei der Bodensee-Tourismus Service GmbH meine zwei neuen Freizeitführer für die Region Bodensee:

WANDERN am Westlichen Bodensee beschreibt 30 ausgesuchte und vor Ort abgewanderte Touren zwischen Linzgau, Hegau, Weinland und Untersee. Klassiker wie die Wanderungen durch den Aachtobel oder der Burgenweg über die Hegauvulkane fehlen ebenso wenig, wie bisherige Geheimtipps. So ist man etwa am Stammerberg oder an der Homburg über Stahringen selbst an klaren und sonnigen Herbsttagen oftmals alleine unterwegs. Seewanderungen, Schluchtenabenteuer und Burgenromantik sind als Halb- und Tageswanderungen unterteilt.

RADFAHREN auf dem Bodensee-Radweg beschreibt Deutschlands beliebtesten Radweg rund um den Bodensee in 8 Etappen. 5 Extratouren durch den Linzgau zum Schloss Salem, ins Tettnanger Hopfenland, ins Appenzellerland, nach Schaffhausen und zum Rheinfall und auf die Insel Reichenau bieten zusätzliche Tourenmöglichkeiten.

In beiden Führern sind alle Routen detailliert beschrieben und mit zahlreichen Farbfotos und viel Hintergrundinformation über Land und Leute, Geschichte, Kunst, Kultur und Geologie aufgepeppt. Ganzseitige Karten im Maßstab 1:50.000 mit eingezeichneten Wegverlauf, Alternativstrecken und benachbarten Routen helfen bei der Orientierung. Piktogramme zeigen Sehenswürdigkeiten, Campingplätze, Strandbäder, Wanderparkplätze und vieles mehr an. Tourenprofile mit Zeit-, Kilometer- und Höhenmeterangaben, Unterteilung nach Anforderungen und Kurzcharakterisierung mit Symbolen zeigen was einen erwartet. Eine praktische Spiralbindung sorgt für leichtes Lesen unterwegs. Zusätzliche Strecken- und Höhenprofile, sowie GPS-Daten zum Download und als Ausdruck stehen im Internet bereit.

Beide Bücher haben 128 Seiten, kosten € 9,95 (SFr. 16,50) und sind ab Anfang April über den Buchhandel, bei Hotels, Campingplätzen, Kiosken und beim Verlag erhältlich.

Thüringens Topwege

Mit der neuen SaaleHorizontale gibt es jetzt in Thüringen schon neun “Qualitätswege Wanderbares Deutschland” und einen Premiumweg – das ist Spitze in Deutschland. Für NATURE-FITNESS habe ich den Wanderspaß in der grünen Mitte unserer Republik beschrieben.

Letzte Nebelschwaden ziehen am frühen Morgen noch durch dichte Wälder, klammern sich an knorrige Äste und verlieren doch den Kampf gegen die Sonne. Zeit zum tiefem Durchatmen, zum Stiefel schnüren und Loswandern. Mit jedem Schritt fällt ein Stück Last ab, der Alltagsstress kann nicht mehr mithalten, bleibt bald weit zurück und gibt schließlich auf. Ein würziger Duft aus Tannenharz und feuchtem Moos erfüllt die Luft. Über den Baumwipfeln ist der Ruf eines Bussards zu hören. Irgendwo raschelt es im Unterholz. Blumen malen bunte Tupfer in grüne Wiesen. Einsame Hochmoore und dichte Fichtenwälder liegen am Weg, sie scheinen etliche Geheimnisse zu hüten. Wer nie auf dem Rennsteig gewandert ist, wird uns wahrscheinlich kein Wort glauben.

Wandern in Thüringen – das heißt für viele automatisch: Rennsteig. Dieser Thüringer Vorzeigeweg, 2008 zum »Qualitätsweg Wanderbares Deutschland« geadelt, ist noch immer die bekannteste Route im Wanderland Thüringen. Und das seit 1330. Natürlich war der »Rynnestig« damals kein Wanderweg im heutigen Sinne, sondern Grenzweg über den zentralen Hauptkamm von Thüringer Wald, Frankenwald und Thüringer Schiefergebirge. Der exponierte Verlauf über die höchsten Berge im Herzen Deutschlands ist jedoch nur einer der Gründe, warum der Rennsteig so beliebt ist. Eine Mischung aus Naturerlebnis, Kultur, geologischen Phänomenen, dem Wissen auf Deutschlands ältestem Wanderweg zu wandern und viel Tradition machen den Charme des Rennsteigs aus. So ist es bis heute Brauch, am Beginn der Tour einen Stein aus der Werra aufnehmen, bis zum Ende an der Saale in seiner Tasche zu tragen und ihn dort wieder ins Wasser zu werfen. Wer es so macht, dem steht zukünftig das Glück zur Seite. Eine wunderbare Verheißung …

… weiter geht es in der neuen Ausgabe von Nature-Fitness, ab 20.3. am Kiosk.

Artikel im heftintegrierten 16-seitigen Magazin zum Wanderbaren Deutschland: Thüringens Topwege, Tabarz-Friedrichroda-Finsterbergen, Werra-Burgen-Steig, Nachrichten aus dem Wanderland Deutschland, ein Interview mit Petra Hedorfer (Vorsitzende der Deutschen Zentrale für Tourismus) und News vom Bodensee Wanderpark.

Rügen, Ostsee, Zugspitze und Werdenfelser Land

[Bild nicht gefunden]Nach dem Bodensee sind nun zwei Gegensätze ebenfalls online gegangen. Das Bildarchiv “Rügen & Ostsee” zeigt ausgewählte Aufnahmen der größten Deutschen Insel und der Regionen Stralsund, Zingst und Darß. Schwerpunkt sind meine beiden Lieblingsinseln Rügen und Hiddensee. Warum? Weil ich kaum einen Ort – schon gar nicht in Deutschland – kenne, der einen solchen fast mystischen Charme ausstrahlt. Rügen im Sommer mag überfüllt sein,  was es mit dem Bodensee gemeinsam hat. Rügen und Hiddensee  in der Nebensaison sind dafür umso schöner. Mancherorten fast menschenleere Landschaften laden geradezu zum aufs richtige Licht warten ein. Von irgendwo schallt lautes Kranichtrompeten durch die Luft, der Wind rauscht durch die Buchenwälder am Jasmund oder die Fichtenreihen am Gellen und Regenhuschen klatschen einem am Kap Arkona oder am Enddorn ins Gesicht. Das erzeugt Stimmungen die leider nicht mehr oft zu finden sind und die sich mit einem Fischbrötchen in der Hand und einer Tasse heißen Kaffee in einer Fischerkneipe umso mehr genießen lassen.

[Bild nicht gefunden]Völlig im Gegensatz dazu – und doch gar nicht so anders – ist das zweite neue Bildarchiv “Zugspitze & Werdenfelser Land“. Ebenfalls eine touristische Hochburg, präsentiert sich auch die Region rund um den Wetterstein mit zwei Gesichtern. Sehr beliebt in der Hochsaison, relativ still in der Nebensaison. Im Herbst leuchten die Farben rund um Zugspitze und Alpstein und an den Seen rund um Mittenwald, Wallgau und Krün besonders intensiv und bunt. Man sollte meinen dann gäbe es für Fotografen eigentlich kein Halten mehr. Umso erstaunlicher, dass man selbst an bekannten Motiven oftmals völlig alleine ist. Dann lohnt es sich das viele Glas in den Rucksack zu packen und mit dem ständigen Gefühl eines Abwärtsdranges auf dem Rücken schnaufend nach oben zu steigen. An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum bereits tief verschneiten Alpenhauptkamm. Viel schöner sind jedoch die Nahblicke, etwa vom Karwendel ins Isartal oder von der Riffelscharte auf den grün-blau schimmernden Eibsee. Man muss nicht einmal immer nach oben. Selbst ein Spaziergang um den Barmsee wandelt sich unerwartet vom angedachten Spaziergang zur tagesfüllenden Fotoexpedition.

Bodensee Bilder

Noch eine Webseite über Bildmotive vom Bodensee? Gibt es nicht bald mehr Internetauftritte von Bodensee-Fotografen, als gute Fotografien vom Bodensee?  Warum zurück zu den fotojournalistischen Wurzeln?

Eines gleich vorweg: Es kann nie genug gute Fotos geben!

Und die Frage nach dem Warum? Nach  15 Jahren Bodensee ist der See vom Wohnort zur geliebten Heimat geworden. Weil ich nach jeder Recherchereise – egal wohin – immer wieder gerne nach Hause komme. Weil mir die bergsteigerische Zwangspause gezeigt hat, wie schön es vor meiner eigenen Haustür ist. Weil ich ohne große Logistik beim richtigen Wetter am richtigen Ort sein kann, …

SeeUndBerge kehrt also zurück zum Bodensee. In den letzten sechs Monaten sind die Bildarchive für den Westlichen und Nördlichen Bodensee, also vom Linzgau, Überlinger See, Untersee, Hegau und der Kantone Thurgau, Schaffhausen und Zürich komplett überarbeitet worden. Alle Bilder und Panoramen sind mit neuster Technik aufgenommen und verarbeitet worden, was eine hohe Bildqualität hinischtlich Schärfe und Farbgebung garantiert. Das Mindestformat liegt bei 13 Mio. Pixel im 3:2 Vollformat, also ca 37 x 25 cm bei 300 DPI. Es können aber auch Mittelformate (ab 1:1 bei 37 x 37 cm) und Panoramen in allen Winkeln angefertigt werden. Vom einfachen 6:2-Format bis hin zu 360°-Breitwand-Panoramen . 6:2 Panoramen sind das bevorzugte Aufnahmeformat, weil sie weit mehr Motivmöglichkeiten bieten als das herkömmliche Bildformat von Spiegelreflexkameras und trotzdem nicht zu viel Informationen bieten, die Auge und Aufnahmevermögen überstrapazieren.

Und warum SeeUndBerge? Wegen der großen Bildauswahl, einer neuen, frischen Sicht auf Altbekanntes, kurzer Reaktionszeiten bei Auftragsshootings, professioneller Modelshootings mit Release, schnellem Bildversand (auf Wunsch per Mail oder FTP), kundennaher Preise, Bilderstellung für den Tourismus vom Touristiker, Redaktionen zum Bild oder Bildern zur Redaktion, … und nicht zuletzt auch wegen des dichten Partner-Netzwerks aus Tourismus, Werbung, PR, Kartografie und Verlagswesen.

Schauen Sie doch mal ins Archiv. Viel Vergnügen!

Schneeschuhtouren: Schwarzwald, Schwäbische Alb, Vogesen

aostsassnitz_hafen_2 Das erste Oktoberwochenende hat den ersten Schnee des kommenden Winters im Schwarzwald und auf den Kämmen der Vogesen gebracht. Kein guter Zeitpunkt eigentlich, einen Wanderführer in Erinnerung zu bringen.

Aber weit gefehlt! Im Wanderführer “Schwarzwald-Schwäbische Alb-Vogesen” sind nicht nur 50 Wanderungen enthalten, sondern auch 15 Schneeschuhtouren auf z.B. Feldberg, Belchen, Grand Ballon, Petit Ballon oder auf das Hohneck. Höhepunkt der Schneeschuhwanderungen im “Dreiländereck” ist aber der dreitägige Gang entlang der Route des Crêtes über den Hauptkamm der Vogesen. Nichts für untrainierte und je nach Wetter angesichts der abgeschiedenen Lage auch ziemlich extrem – aber eben ein für Mittelgebirge einmaliges Abenteuer.

Zwischen Karlsruhe, Stuttgart, Ulm, Strasbourg, Mulhouse und Bodensee bietet sich auf verhältnismäßig engem Raum “der” Wanderballungsraum in Mitteleuropa. So war es für mich fast eine Qual der Wahl eine Palette von Touren zusammenzustellen, deren Anspruch vom gemütlichen Weinbergbummel über erfrischende Waldspaziergänge bis hin zu anspruchsvollen Kammwanderungen reicht. Engagiertere finden auf der Suche nach kleinen Abenteuern sogar versicherte Felssteige, wie etwa am Karlsruher Grat oder dem Sentier des Roches.

Über die Regionen Schwarzwald, die Schwäbische Alb und die Vogesen ist schon viel geschrieben worden. Wanderrouten gibt es mehr als jeder normale Trekkingtourist in seinem Leben je wird laufen können. Was lag also näher als die schönsten Wanderungen der drei Regionen erstmal in einem Buch zusammenzufassen. Und weil das prädikat „schönste“ subjektiv ist, habe ich einfach meine höchstpersönlichen Lieblingstouren beschrieben. Teilweise lassen sich diese auch zu mehrtägigen Unternehmungen zusammenschließen, was dieses Buch zu mehr als „nur“ einem wertvollen Begleiter für den Wochenendtrip macht.

Schwarzwald – Schwäbische Alb und Vogesen
Thomas Bichler, Stadler Verlagsges. mbH (Konstanz)
160 Seiten, Ringbuch 17 x 25 cm
ISBN 978-3-7977-0519-8
Euro 18,95

Den Wanderführer gibt es z.B. im Webshop des Stadler Verlags, bei Amazon oder Weltbild und den meisten anderen Online-Buchportalen.

Die schönsten Wanderwege in Deutschland

24 Seiten voller Qualitätswege Wanderbares Deutschland

personen_titel.jpgTock-tock-tock. Unverkennbar – über unseren Köpfen macht sich irgendwo ein Specht an einem morschen Baum zu schaffen. Reflexartig legen wir fast synchron die Köpfe in den Nacken und scannen den Blätterwald mit den Augen ab. Irgendwo muss der kleine Kerl mit dem harten Schnabel doch hocken. Um uns herum Natur pur. Es raschelt im Laub, Vögel zwitschern, in der Ferne ist leises Donnergrollen zu hören. Klingt fast unwirklich kitschig und ist doch nur eine kurze Momentaufnahme – eines Wandertags irgendwo in Deutschland. Die Suche nach dem Specht haben wir aufgegeben, wohl wissend, dass uns bald eine Wanderhütte mit deftigen Leckerbissen erwartet und uns Schutz vor dem nahenden Gewitter bietet.

Kein anderes Wanderland ist so vielfältig wie Deutschland. Von Nord- und Ostsee über die facettenreichen Mittelgebirge bis zu den Alpen verlaufen unzählige markierte Routen. In der neuen Ausgabe von NATURE FITNESS zeigen wir die schönsten Wege und Trails zwischen Nord- und Süddeutschland.

Schluchtenbummler im Schweizer Jura

Müssen Wecker im Urlaub wirklich um 6 Uhr klingeln? Manchmal ja! Diesmal lohnt es. Sonnenaufgang auf der Tête de Ran. Keine zehn Minuten sind es vom Hotel zum Gipfel. Frühsport vor dem Frühstück, belohnt mit schrillen Farben über dem fernen Chasseral und dem Nebel des Mittellandes. Tiefe Zufriedenheit, die sich beim Morgenkaffee über das Schweinehundüberwinden breitmacht. Als wir später wieder am Gipfel stehen, ist der Farb­rausch natürlich der Sonne gewichen.
Der Jura-Hauptwanderweg »Chemin des Crêtes« zieht über einen lang gestreckten, aussichtsreichen Bergrücken hinüber zum benachbarten Mont Racine, produziert eine locker leichte Wanderstunde nach der anderen, zwingt uns einen Zwischenabstieg zum flachen Passübergang La Tourne auf und lässt uns nach dem Wiederanstieg abrupt innehalten. Unvermittelt bricht der bis dahin unspektakuläre Bergzug über Hunderte von Metern senkrecht in die Tiefe der Gorges de l’Areuse ab. Les Tablettes heißt der Logenplatz über Noiraigue, dem Creux du Van genau gegenüber.

Zu lesen in der neuen Ausgabe von NATURE FITNESS.

20 Radtouren durch den Landkreis Sigmaringen

[Bild nicht gefunden]Wie heißt es so schön: “Was (sich) lange we/ährt wird gut?!” … nach über einem Jahr Produktionszeit und mit mächtig Verspätung ist letzte Woche der neue Radwanderführer für den Landkreis Sigmaringen aufgelegt worden.

Kreuz und quer ziehen sich markierte Radwege durch den ganzen Landkreis, bieten vielfältige Möglichkeiten für Tages- und Wochenendausflüge und halten alles parat, was einen Ausflug auf zwei Räder so erstrebenswert macht. Grund genug das alte Faltblatt aus längst vergangenen DM-Zeiten auf den neusten Stand zu bringen, an geänderte Verkehrsverhältnisse und Streckenführungen und neue Attraktionen anzupassen. Gesagt getan, ist im Auftrag des Landkreises und in Zusammenarbeit mit dem Verlag Stadler in Konstanz ein völlig neu konzipiertes Ringbuch entstanden.

20 Radtouren, von leicht bis schwer, zwischen Fridingen und Riedlingen, Gammertingen und (fast) dem Bodensee können jetzt nachgeradelt werden und versprechen (O-ton des Landrates) “Radelspaß pur” … wahre Worte!