Land auf, Land ab entstehen derzeit zahlreiche (teils mit großem Aufwand realisierte) moderne Wanderwege. Dass der Bodensee nach jahrelangem Dornröschenschlaf erwacht ist, zeigt sich schon an den BodenseeLandgängen im Linzgau. Auch am Bodanrück entwickelt sich nun ein zwar noch zaghaftes aber doch williges Wanderwegekonzept. Im ersten Schritt haben wir in diesem Frühjahr ein für den wandernden Gast (so hoffe ich) schlüssiges Konzept erarbeitet. Es galt den einstigen Flickenteppich vieler Vorschläge für kurze Spaziergänge zu einem wanderbaren Netz von Halb- und Ganztagstouren zu komprimieren, ergänzt mit neuen Wandervorschlägen in bisher vernachlässigte Regionen des Bodanrücks – auch außerhalb der Zuständigkeit von KONSTANZ plus. Denn Wanderer halten sich nicht gerne an (ohnehin nicht sichtbare) Grenzen.
So sind die “Seepanoramawege KONSTANZ plus” ins Leben gerufen worden. Sechs Wandervorschläge ermöglichen nun Wandergästen in Dettingen-Wallhausen, Dingelsdorf-Oberdorf und Litzelstetten Touren zwischen sieben und 20 Kilometern Länge zu erleben, selbst zu kombinieren oder nach Lust und Laune abzukürzen oder zu verlängern. Den kleeblattartig angeordneten Rundwanderungen gemein sind stetig wechselnde “Seesichten” auf den Überlinger See, zum Untersee oder auch “nur” zum Mindelsee oder ins Dingelsdorfer Ried. Wasser und Fernblicke sind die prägenden Elemente.
Alle Wanderungen sind unverlaufbar beschrieben, mit hilfreichen Facts zu Wegecharakter, Buslinien und touristischen Informationen ergänzt und mit Farbfotos und einer detailreichen Wanderkarte im Maßstab ca. 1:35.000 visualisiert. Erhältlich ist die praktische Faltkarte bei den Touristinformationen von KONSTANZ plus.
Mit Spannung verfolge ich jetzt die Entwicklung des Konzepts. Denn bis jetzt existieren die Wanderwege ja nur auf dem Papier. Ein wichtiger nächster Schritte müsste die eindeutige Markierung im Gelände sein. Aktuell erfolgt die Orientierung über die Beschreibung und die Markierungen des Schwarzwaldvereins und der Jakobswege. Vielleicht hat sogar einer der Wege (wenn, dann wohl die Runde zur Marienschlucht) auch das Zeug zur Zertifizierung? …

»Allmählich wird es Abend. Ein langer, anstrengender
Nach ein paar Tagen Pause habe ich meine
Szenenwechsel. Nach Winterberg im Hochsauerland steht Schluchtenwandern auf dem Müllerthal Trail in Luxemburg auf dem Terminplan. Es gibt nur wenige Landschaften in Mitteleuropa, die mich so faszinieren wie das “Müllerthal – Kleine Luxemburger Schweiz” mit seinen Felswänden und engen Schluchten. Von Echternach ging es durch die Wolfsschlucht zum “Höhlen-Picknick” in der Hohllay. Mitunter stehen die bizarren Sandsteintürme so eng beieinander, dass kaum ein Wanderer hindurch kommt. Das Bild rechts ist in solchen einem “Schloeff” am Predigtstuhl entstanden. Wie sich an Günthers Rucksackhülle unschwer erkennen lässt, hat sich zwar die Landschaft, nicht aber das Wetter geändert. Im Gegenteil, aus dem Aprilwetter ist leider Dauerregen geworden. Aber das kenne ich ja vom Müllerthal. Vielleicht sollte ich mir das nächste Mal ein stabiles Hochdruckwetter aussuchen. Im besten Fall noch im Herbst, wenn sich die Laubbäume bunt färben. Irgendwie gefällt mir gerade die Idee einer sochen herbstlichen Fototour durch Elsass, Pfälzerwald und Müllerthal. Da muss ich d’ran bleiben.
Was für ein Start – es regnet aus Kübeln. Wollen wir da wirklich losgehen, wandern und fotografieren – oder doch lieber das Frühstück erlängern? Schade eigentlich, denn auf meiner Eingehtour am Vortag war Kaiserwetter am Kahlen Asten. Vor einigen Monaten haben wir zehn “
So langsam startet wieder die neue Wandersaison. Man merkt es nicht nur positiv an der steigenden Nachfrage nach den beiden Bodensee-Wanderführern Ost und West, auch das neue