Wanderbares Deutschland 2012

Alle Jahre wieder: Das neue Heft “Wanderbares Deutschland 2012″ steht jetzt am Kiosk und ist online erhältlich. 180 Seiten geballte Information über das Wandern in Deutschland. Alle wichtigen Quaslitätswege, alle wichtigen Wanderregionen, alles was Wanderer über das Wanderland Deutschland wissen muss. Aus meiner Feder Tastatur stammen Artikelstrecken für das Sauerland, die Schwäbische Alb, Thüringen, daS Saarland, den Harzer-Hexen-Stieg, die Rheingau Riesling Route, den Vogelsberg, den Fläming oder das wunderbare Zittauer Gebirge, … uvm.

Viel Spaß beim lesen und Wandern!

www.thomas-bichler.COM

Es ist vollbracht. Meine neue Webseite www.thomas-bichler.com ist online gegangen.

Wer Interesse an künstlerischen Schwarz-Weiss-Fotos hat, statt auf eine bunte Katalog-Bilderwelt, findet dort sicher viel zum Entdecken.

 

Bisher ist dort nur ein Teil der in den letzten beiden Jahren entstandenen Schwarz-Weiss-Aufnahmen online. Ältere Aufnahmen werden bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr berücksichtigt. Nach und nach wird das Portfolio aber auch auf dieser Seite wachsen … und die nächsten spannenden Fotoshootings sind bereits in der Planung. Es lohnt sich also, immer wieer vorbei zu schauen.

 

Wer nun Lust auf Kunst hat, klickt einfach auf die Seitenvorschau. Viel Spaß!

 

Ice, Ice Baby

Zugegeben, ich hänge ein wenig nach. Der See ist durch die letzten warmen Tage wieder eisfrei. Schuld waren zu viel Arbeit und ein Trip nach Belgien. So lange wie der Rapsong von Vanilla Ice aus dem Jahr 1990 ist die letze Seeg’frörne in Radolfzell zwar nicht her.  Aber ich kann mich nur schwer erinnern, wann zum letzten Mal tatsächlich praktisch der ganze Untersee zwischen Reichenau-Damm, Mettnau und Höri begehbar zugefroren war. Und wer weiß schon, wann und ob uns das noch einmal beschert wird? Also raus in die Eiseskälte und mit klammen Fingern ein paar Fotos gemacht. Voilà!

Schwäbisch-alemannische “Fasnet” 2012

Fasnet Radolfzell 2012Wildes Getöse, lautes Geschepper und prasselnde Feuer erfüllen einmal im Jahr die Gassen und Winkel der Bodenseestädte – dann tobt die „Fasnet“ durchs sonst so friedliche Land. Besucher sind meist fasziniert oder so verschreckt, dass sie lieber zu Hause bleiben. Die schwäbisch-alemannische Fastnacht im Bodenseeraum ist nicht jedermanns Sache. Sie ist anders, rauer, derber und ursprünglicher als etwa der rheinische Karneval.

Ich selbst bin wahrlich nicht närrisch. Aber die finsteren Holzlarven, meist als fratzenschneidende Hexen oder Teufel, alte Weiber oder schelmische Narren und bunte schellenbehangene Häs sind äußerst dankbare Fotomotive. Besonders dann, wenn man sich die Mühe macht die feinen Details aus dem wilden Getümmel der Umzüge heraus zu picken, ohne sich dabei von den gekonnt falschen Tönen, lauten Trommeln und blechernen Trompeten der Guggenmusik ablkenken zu lassen.

“Narri-Narroo, Ho Narro, Hoorig-hoorig, Gockelores-Kikeriki” … oder wie auch immer. :))

Silvesterchlausen, Urnäsch 13.1.2012

Ich habe mich spontan entschlossen Silvester auf den 13.1. zu verlegen und dem Artikel in der Jahresausgabe der Bodensee-Ferienzeitung noch die passende Galerie folgen zu lassen: Die stille Variante, abseits der Massen, ohne viele Worte und mit diesem magischen Klang, den ich immer noch im Ohr habe …

Sessions am Steg …

img_1410_web… es gibt Locations, die ziehen mich immer wieder magisch an. Je nach Tages- und Jahreszeit hat es z.B. an “meinem Steg” ganz unterschiedliche Lichtstimmungen und Verhältnisse. Mal ist es fast bedrohlich finster und düster, dann wieder freundlich heiter und sonnig. Nebelschwaden wabern über dem Wasser, mal leuchtet das Laub herbstlich bunt, im Frühling mild-grün und im Winter ist die Szenerie eisig erstarrt. Enten quaken, Gänse fliegen laut schnatternd ein, ab und an kommt eine ältere Dame zum Baden und freut sich über die “hübschen jungen Dinger” vor meiner Kamera – sonst herrscht Ruhe. Kann man sich als Fotograf etwas  Besseres vorstellen, als solch eine Location quasi in Gehweite hinter dem Haus? Ich nicht. Gestern war ich wieder dort zum Fotografieren, eher als Co-Fotograf von Jenny, denn in eigener Mission. Trotzdem sind auch diesmal wieder neue, ganz andere Fotografien entstanden. Was würde ich nur ohne meinen Steg machen?

Früh aufstehen lohnt sich nicht immer …

016… manchmal klappt es auch am Nachmittag noch mit schicken Fotos. Julia, Nils und ich wollten nach der ersten Session vor rund vier Wochen am Bodensee noch “einen d’rauflegen” und haben uns dazu in aller Frühe am P&R-Parkplatz in Geisingen treffen wollen. Aber ein leidiger Stau vor Rottweil und hartnäckiger Hochnebel haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber wer hartnäckig ist und trotzdem los marschiert, wird auch belohnt. Zum einem war es weniger düster im engen “Shooting-Tal”, als befürchtet und zudem hat der gleichmäßig hellgraue Himmel auch den Schlagschatten vorgebeugt. Gut war es. Danke Julia für das Vertrauen und das neuerliche “über Deine Grenzen” gehen. … [more]

Hiddensee, herrliche Ruhe von 17h bis 9h …

Was die kleine Ostsee-Insel Hiddensee vor der Westküste Rügens ausmacht ist nicht ihr 15 Kilometer langer, sandiger Weststrand, sind nicht  die autofreien Wege (Straßen gibt es keine), nicht die Aussicht vom Dornbusch über das Meer nach Dänemark, nicht das lecker Fischfrikadellenbrötchen von der Insel-Blondinne  oder der niedliche, rot-weiße Leuchtturm am Gellen. Nein, was Hiddensee wirklich einmalig macht, ist die herrliche und erholsame absolute Ruhe zwischen 17 Uhr abends und 9 Uhr und morgens. Zwischen dem letzen Schiff von und dem ersten Schiff zur Insel sind kaum Menschen unterwegs. Keine Lärmverschmutzung durch Autos (natürlich, es gibt ja auch keine), kein üblicher Stadtlärm ist zu hören, kein Geschrei, … einfach nichts, außer beim auf den Wellen Schaukeln aneinanderklappernde Boote im Hafen, kreischende Möwen und ab und an das Getrappel einer Pferdekutsche. Es ist ein herrliches Vergnügen gewesen zumindest (gefühlt) für ein paar Tage auch einmal zur illustren Elite zu gehören, die süffisant grinsend auf ihrer Veranda am Hafen sitzend, einen Kaffee im Abendlicht schlürfend den hektisch das letzte Schiff besteigenden Tagesgästen zuwinkt. So könnten wir es länger aushalten. Radtouren zur Südspitze, Sonne tanken unterm Leuchtturm, Sanddorn schnuppern am Dornbusch, frischen Fisch am Hafen holen, … Fragt sich nur, wann der Inselkoller eingesetzt hätte?

Früh aufstehen lohnt sich … Vers. 7.0

img_9991Das Aufstehen nach der spätsommerlich heißen Bergtour gestern am First im Bregenzerwald fiel echt schwer. Aber der Durst nach frisch gebrühtem Kaffee war einfach zu groß. Also standen wir um ganz kurz vor 7.00 Uhr heute morgen am Küchenfenster, kaffeeschlürfend und uns einig, dass es sich gelohnt hat doch aus den Federn zu kriechen. Und wenn mich jetzt nochmal jemand fragt, warum ich denn am Bodensee wohne und nicht zentraler in Deutschland … links klicken, bitte. ;)

… oder auch hier, zwei oder drei Minuten später. img_0007-panorama

Früh aufstehen lohnt sich …

006Mein bislang einziges freies Fotoshooting in 2011 war tatsächlich schon wieder 12 Wochen her. Wo bleibt eigentlich all’ diese Zeit, die man ständig vermisst? Aber gestern, gerade noch so am letzten Tag des meteorologischen Sommers (heute regnet es – Danke Herbst) habe ich dann doch noch eines umsetzen können. Aber es fiel echt schwer morgens um 5 Uhr aufzustehen, um kurz vor 6 Uhr im Halbdunkel durch das taufeuchte klitschnasse nebelverschleierte Ried zu stolpern, nur um bei aufgehender Sonne an Ort und Stelle zu sein. Aber es hat sich gelohnt. Nicht nur wegen dieser so ganz einmaligen Stimmung ‚am Set“, nicht nur wegen des wie bestellt einfliegenden Gänseschwarms, und der dann pünktlich aufgehenden Sonne. Es hat sich gelohnt für diese wunderbaren Bilder, die dort entstanden sind. Danke Julia, Danke Nils! … [more]