Wanderbares Deutschland 2012

Alle Jahre wieder: Das neue Heft “Wanderbares Deutschland 2012″ steht jetzt am Kiosk und ist online erhältlich. 180 Seiten geballte Information über das Wandern in Deutschland. Alle wichtigen Quaslitätswege, alle wichtigen Wanderregionen, alles was Wanderer über das Wanderland Deutschland wissen muss. Aus meiner Feder Tastatur stammen Artikelstrecken für das Sauerland, die Schwäbische Alb, Thüringen, daS Saarland, den Harzer-Hexen-Stieg, die Rheingau Riesling Route, den Vogelsberg, den Fläming oder das wunderbare Zittauer Gebirge, … uvm.

Viel Spaß beim lesen und Wandern!

Wandern am Bodanrück – KONSTANZ plus

Land auf, Land ab entstehen derzeit zahlreiche (teils mit großem Aufwand realisierte) moderne Wanderwege. Dass der Bodensee nach jahrelangem Dornröschenschlaf erwacht ist, zeigt sich schon an den BodenseeLandgängen im Linzgau. Auch am Bodanrück entwickelt sich nun ein zwar noch zaghaftes aber doch williges Wanderwegekonzept. Im ersten Schritt haben wir in diesem Frühjahr ein für den wandernden Gast (so hoffe ich) schlüssiges Konzept erarbeitet.  Es galt den einstigen Flickenteppich vieler Vorschläge für kurze Spaziergänge zu einem wanderbaren Netz von Halb- und Ganztagstouren zu komprimieren, ergänzt mit neuen Wandervorschlägen in bisher vernachlässigte Regionen des Bodanrücks – auch außerhalb der Zuständigkeit von KONSTANZ plus. Denn Wanderer halten sich nicht gerne an (ohnehin nicht sichtbare) Grenzen.

So sind die “Seepanoramawege KONSTANZ plus” ins Leben gerufen worden. Sechs Wandervorschläge ermöglichen nun Wandergästen in Dettingen-Wallhausen, Dingelsdorf-Oberdorf und Litzelstetten Touren zwischen sieben und 20 Kilometern Länge zu erleben, selbst zu kombinieren oder nach Lust und Laune abzukürzen oder zu verlängern. Den kleeblattartig angeordneten Rundwanderungen gemein sind stetig wechselnde “Seesichten” auf den Überlinger See, zum Untersee oder auch “nur” zum Mindelsee oder ins Dingelsdorfer Ried. Wasser und Fernblicke sind die prägenden Elemente.

Alle Wanderungen sind unverlaufbar beschrieben, mit hilfreichen Facts zu Wegecharakter, Buslinien und touristischen Informationen ergänzt und mit Farbfotos und einer detailreichen Wanderkarte im Maßstab ca. 1:35.000 visualisiert. Erhältlich ist die praktische Faltkarte bei den Touristinformationen von KONSTANZ plus.

Mit Spannung verfolge ich jetzt die Entwicklung des Konzepts. Denn bis jetzt existieren die Wanderwege ja nur auf dem Papier. Ein wichtiger nächster Schritte müsste die eindeutige Markierung im Gelände sein. Aktuell erfolgt die Orientierung über die Beschreibung und die Markierungen des Schwarzwaldvereins und der Jakobswege. Vielleicht hat sogar einer der Wege (wenn, dann wohl die Runde zur Marienschlucht) auch das Zeug zur Zertifizierung?  …

Steinböcke am Creux du Van …

… es ist schon eine ganze Weile her, dass ich zuletzt am Creux du Van war. Im September 2008 führte mich eine Reportage für das Nature Fitness Magazin dorthin. Als ich vor ein paar Tagen im Schweizer Fernsehen die 2te Folge der wunderbaren Sendereihe «SF bi de Lüt – Wunderland» gesehen habe, habe ich mich spontan (und sicher auch mit einem Lächeln im Gesicht) an mein ganz eigenes Steinbock-Erlebnis zurück erinnert. Früh morgens bin ich nichtsahnend an der Auberge du Soliat aufgebrochen um für eine Wanderreportage ein paar Stimmungsbilder zu fotografieren. Bilder habe ich gemacht, viele sogar, aber weniger Landschaft, als ich gedacht hatte … denn plötzlich waren sie da …

 

Wie immer bei solch einmaligen, schützenswerten “Dingen” schwanke ich zwischen darüber erzählen und lieber schweigen. Aber einerseits habe ich damals schon selbst geplaudert, wie “die Steinböckli am Creux du Van bocksprüngig über die Bruchsteinmauern tollen und mich neugierig beäugt haben”. Und jetzt sind sie ohnehin “kleine TV-Sternchen”. Danke Nik Hartmann für die schönen Erinnerungen und die Inspiration selbst wieder einmal hinzufahren!

www.thomas-bichler.COM

Es ist vollbracht. Meine neue Webseite www.thomas-bichler.com ist online gegangen.

Wer Interesse an künstlerischen Schwarz-Weiss-Fotos hat, statt auf eine bunte Katalog-Bilderwelt, findet dort sicher viel zum Entdecken.

 

Bisher ist dort nur ein Teil der in den letzten beiden Jahren entstandenen Schwarz-Weiss-Aufnahmen online. Ältere Aufnahmen werden bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr berücksichtigt. Nach und nach wird das Portfolio aber auch auf dieser Seite wachsen … und die nächsten spannenden Fotoshootings sind bereits in der Planung. Es lohnt sich also, immer wieer vorbei zu schauen.

 

Wer nun Lust auf Kunst hat, klickt einfach auf die Seitenvorschau. Viel Spaß!

 

12 x Wandern rund um Rothenburg ob der Tauber

»Allmählich wird es Abend. Ein langer, anstrengender
und erfüllter Tag liegt hinter uns.
Die Schatten knorriger Bäume werden immer
länger und länger, scheinen fast nach uns zu
greifen, als wir den Rand der Hochebene erreichen.
Unten im Tal leuchten die Türme und Tore
unseres Ziels im roten Licht der untergehenden
Sonne. Wir gehen durch einen mächtigen Torturm,
tauchen ein in das Leben der Stadt. Der
Himmel über uns ist längst von tiefem Blau
ins Schwarz gedunkelt. Um uns herum hasten
Menschen durch Kopfsteinpflastergassen. Aus
Wirtshäusern dringt Lachen auf die Straße.
Was für ein Gegensatz zur Stille des Tages.«

 

Wandern in Rothenburg ob der Tauber? Na klar! … und das sage ich jetzt nicht nur, weil die neue Wanderboschüre Rothenburg odT aus meiner Feder und Kamera stammt, sondern weil es wirklich Spaß macht auch zu Fuß zwischen Tauber- und Hohenlohefranken unterwegs zu sein. Radfahrer wissen die Region schon lange zu schätzen (Tauberradweg, Altmühltal-Radweg, usw), Jakobspilger kommen schon seit Jahrhunderten sternförmig auf die Stadt zu gelaufen. Für Wanderer stehen (neben den Weitwanderwegen des Frankischen Albvereins) auch 13 bestens markierte und eng miteinander verknüpfte regionale Rundwanderwege zur Verfügung. Sie führen von den Toren der Altstadt hinab ins romantisch-stille Schandtaubertal, zu den aussichtsreichen Höhen im Naturpark Frankenhöhe, entlang der Tauber zu unbekannteren Kunstwerken und Baudenkmälern oder zu Aussichtspunkten mit faszinierenden Stadtpanoramen. Den Möglichkeiten für Halb- und Ganztagestouren auf markierten Routen oder nach eigenem Gusto sind keine Grenzen gesetzt.

Die 32-seitige Broschüre ist für 2 Euro (Schutzgebühr) beim Rothenburg Tourismus Service erhältlich. Beschrieben sind sechs Rund-Wanderungen (darunter auch ein Teilstück auf dem Panoramawanderweg Taubertal), eine kombinierte Wander- und Nordic Walking-Runde, ein Stadtrundgang und die Jakobswege nach und von Rothenburg in alle Himmelsrichtungen. Alle Wanderungen sind mit den gewohnt detailierten Karten von Christian Schlag einem Infoblock und Farbbildern ergänzt.

Ice, Ice Baby

Zugegeben, ich hänge ein wenig nach. Der See ist durch die letzten warmen Tage wieder eisfrei. Schuld waren zu viel Arbeit und ein Trip nach Belgien. So lange wie der Rapsong von Vanilla Ice aus dem Jahr 1990 ist die letze Seeg’frörne in Radolfzell zwar nicht her.  Aber ich kann mich nur schwer erinnern, wann zum letzten Mal tatsächlich praktisch der ganze Untersee zwischen Reichenau-Damm, Mettnau und Höri begehbar zugefroren war. Und wer weiß schon, wann und ob uns das noch einmal beschert wird? Also raus in die Eiseskälte und mit klammen Fingern ein paar Fotos gemacht. Voilà!

Schwäbisch-alemannische “Fasnet” 2012

Fasnet Radolfzell 2012Wildes Getöse, lautes Geschepper und prasselnde Feuer erfüllen einmal im Jahr die Gassen und Winkel der Bodenseestädte – dann tobt die „Fasnet“ durchs sonst so friedliche Land. Besucher sind meist fasziniert oder so verschreckt, dass sie lieber zu Hause bleiben. Die schwäbisch-alemannische Fastnacht im Bodenseeraum ist nicht jedermanns Sache. Sie ist anders, rauer, derber und ursprünglicher als etwa der rheinische Karneval.

Ich selbst bin wahrlich nicht närrisch. Aber die finsteren Holzlarven, meist als fratzenschneidende Hexen oder Teufel, alte Weiber oder schelmische Narren und bunte schellenbehangene Häs sind äußerst dankbare Fotomotive. Besonders dann, wenn man sich die Mühe macht die feinen Details aus dem wilden Getümmel der Umzüge heraus zu picken, ohne sich dabei von den gekonnt falschen Tönen, lauten Trommeln und blechernen Trompeten der Guggenmusik ablkenken zu lassen.

“Narri-Narroo, Ho Narro, Hoorig-hoorig, Gockelores-Kikeriki” … oder wie auch immer. :))

Silvesterchlausen, Urnäsch 13.1.2012

Ich habe mich spontan entschlossen Silvester auf den 13.1. zu verlegen und dem Artikel in der Jahresausgabe der Bodensee-Ferienzeitung noch die passende Galerie folgen zu lassen: Die stille Variante, abseits der Massen, ohne viele Worte und mit diesem magischen Klang, den ich immer noch im Ohr habe …

Ein Silvesterchlaus aus der Schweiz

“Im Appenzellerland wünscht man sich zweimal ein
„Gutes Neues Jahr“. Stets am 31. Dezember und am
13. Januar, den Jahreswenden des gregorianischen
Kalenders und des alten julianischen Kalenders, ziehen
Silvesterchläuse durch die tief verschneite Landschaft
zwischen Bodensee und Säntis.”

Die ganze Reportage über das Silvesterchlausen im Appenzellerland  kann in der Bodensee-Ferienzeitung (Jahresüberblick 2012) gelesen werden … oder hier.

Sessions am Steg …

img_1410_web… es gibt Locations, die ziehen mich immer wieder magisch an. Je nach Tages- und Jahreszeit hat es z.B. an “meinem Steg” ganz unterschiedliche Lichtstimmungen und Verhältnisse. Mal ist es fast bedrohlich finster und düster, dann wieder freundlich heiter und sonnig. Nebelschwaden wabern über dem Wasser, mal leuchtet das Laub herbstlich bunt, im Frühling mild-grün und im Winter ist die Szenerie eisig erstarrt. Enten quaken, Gänse fliegen laut schnatternd ein, ab und an kommt eine ältere Dame zum Baden und freut sich über die “hübschen jungen Dinger” vor meiner Kamera – sonst herrscht Ruhe. Kann man sich als Fotograf etwas  Besseres vorstellen, als solch eine Location quasi in Gehweite hinter dem Haus? Ich nicht. Gestern war ich wieder dort zum Fotografieren, eher als Co-Fotograf von Jenny, denn in eigener Mission. Trotzdem sind auch diesmal wieder neue, ganz andere Fotografien entstanden. Was würde ich nur ohne meinen Steg machen?